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Blut

Uraufführung/Premiere am 03. Mai 2024
Die Großväter von Leon Pfannenmüller und Yevgen Bondarskyy, der aus der Ukraine stammt, standen sich im Zweiten Weltkrieg als Soldaten auf deutscher und sowjetischer Seite gegenüber. Von den Toten auferstanden, begegnen sie sich wieder und ihre Geister besetzen die Enkel.
© Theaterhaus Jena

Miteinander tasten die Großväter die Geschichte ab, geraten in Streit und warten gemeinsam auf den Bus. Yevgen und Leon beginnen, in den Familiengeschichten zu suchen, halten Bruchstücke gegeneinander und stellen sich Fragen nach Erinnerungen, Verantwortung und Schuld, Patriotismus und nationalen Identitäten.

Die aktuelle Kriegssituation in der Ukraine spült auch das Unheimliche in der Vergangenheit wieder hoch und stellt Fragen nach Wissenslücken in den Familiengeschichten. Was schlummert in diesen Wissenslücken? Blut versucht, sich in die Komplexität historischer Verflochtenheiten zu begeben, um die Blickwinkel auf die Gegenwart zu erweitern. Welche Rollen spielen dabei Mechanismen von Erinnerung und nationalen Metanarrativen? Bis wohin reicht der Krieg?

Mitwirkende

Yevgen Bondarskyy(Schauspieler/in)
Leon Pfannenmüller(Schauspieler/in)
Sylvester Röpcke(Bühnenbild)
Carolin Pflüger(Kostümbild)
Wilhelm Hinkel(Komponist/in)
Hannah Baumann(Dramaturgie)
Luke Ortmann(Bühnentechnik)
Elisa Szakinnis(Bühnentechnik)
suna yoo(Bühnentechnik)
Anton Conrad(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 03. Mai 2024 (Premiere / Uraufführung)

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