Zwar skizziert die Oper nur drei Tage – die Zeit zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch 1532 in Rom – aus dem schillernden Leben des florentinischen Bildhauers, die jedoch stürmisch genug sind: Nach turbulenten Stunden im Treiben des Karnevals, bei dem Cellini einen Kontrahenten erschlägt, ist er am Ende dennoch der glückliche Sieger.
Für den phänomenalen und höchst differenzierten Umgang mit den Instrumenten in seinem Orchester war Hector Berlioz bekannt und fand viele Bewunderer, unter anderem auch Richard Wagner. Die vielfältige Partitur beinhaltet sowohl großflächig angelegte Tableaus mit ihren mitreißenden Chorszenen, bis hin zu kammertheatralen Situationen, die einzigartig instrumentiert sind. Dadurch schafft er ein karnevaleskes Stimmungsbild, das seinesgleichen sucht.
Opéra-comique in drei Akten (Weimarer Fassung) Libretto von Léon de Wailly und Auguste Barbier in französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.


