Sicherlich, mutmaßt er, sind die Folgen der Wahnvorstellungen seines älteren Bruders, den die Tanten hingebungsvoll betreuen, doch nicht so harmlos-schrullig, wie man bislang annahm. Mortimer setzt jedenfalls sofort alle Hebel in Bewegung, um sowohl die Leiche als auch den gemeingefährlichen Bruder schnellstmöglich – und ohne öffentliches Aufsehen! – aus der Nähe der Tanten und seiner Verlobten zu entfernen. Das Unterfangen wird allerdings dadurch erheblich erschwert, dass unversehens auch der dritte Bruder, ein gesuchter Mörder, bei den Tanten auftaucht – mit einer weiteren Leiche im Gepäck. Dass örtliche Polizeibeamte als begeisterte Abnehmer der Backerzeugnisse der alten Damen im Haus nahezu ständig ein- und ausgehen, ist für Mortimers Bemühungen auch nicht sonderlich hilfreich.
Während sich der slapstick-trächtige Leichenverschiebe-Aberwitz immer weiter steigert, werden hinter der gutbürgerlichen Fassade erschreckende Abgründe sichtbar.

