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Das siebte Kreuz

Uraufführung/Premiere am 09. März 2018
Im Oktober 1937 gelingt sieben Häftlingen eines Konzentrationslagers die Flucht. Sieben Tage und Nächte dauert die Hetzjagd, während der Lagerkommandant sieben Kreuze errichtet, um seine Macht zu demonstrieren. Doch das letzte Kreuz bleibt leer, ein Symbol für die Angreifbarkeit des Nationalsozialismus.

1938 begann Anna Seghers die Arbeit an ihrem Weltbestseller. Sie selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt im Exil in Südfrankreich. Der Roman wurde 1942 in den USA veröffentlicht und 1944 in Hollywood verfilmt. Die Vorlage des beschriebenen Konzentrationslagers war das KZ Osthofen, eines der ersten, das die Nazis während ihrer Terrorherrschaft errichteten. Keiner der Wächter, die in Osthofen eingesetzt waren, wurde je für seine sadistischen Taten belangt.

Regisseur Lars-Ole Walburg setzt sich in seiner Bearbeitung des Romans damit auseinander, dass wir in einer Zeit leben, in der man wählen muss, auf welcher Seite man steht: jener der Menschlichkeit oder jener des Hasses.

Regie: Lars-Ole Walburg; Bühne: Maria-Alice Bahra, Kostüme: Annika Lohmann, Musik: Martin Engelbach, Dramaturgie: Patricia Nickel-Dönicke.

Mitwirkende

Maria-Alice Bahra(Bühnenbild)
Annika Lohmann(Kostümbild)
Martin Engelbach(Komponist/in)
Clemens Dönicke(Schauspieler/in)
Martin Engelbach(Schauspieler/in)
Burak Hoffmann(Schauspieler/in)
Emilia Reichenbach(Schauspieler/in)
Daniel Rothaug(Schauspieler/in)
Lise Wolle(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 09. März 2018 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 10. März 2018
Freitag, 16. März 2018
Sonntag, 15. April 2018
Mittwoch, 18. April 2018
Mittwoch, 16. Mai 2018

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