Im Angesicht des „auf dem Felde der Ehre“ gefallenen Freundes durchbricht Genet die politischen und gesellschaftlichen Denkmuster. Der umstrittene Autor lotet die Dimensionen seiner Liebe und seines Schmerzes aus, die im Kontext des allgegenwärtigen Kriegsgrauens stehen. Das Buch sei „eine begierige Suche nach den Halunken, die Decarnin verachtete“. Auf herausfordernde wie verstörende Weise führt uns Genet zu den Mördern dieser Zeit und ihrer Menschlichkeit.
Das Totenfest
in
Deutsches Schauspielhaus
Uraufführung/Premiere am 22. November 2019
Genet widmet seinem verstorbenen Liebhaber Jean Decarnin ein literarisches Totenfest. Der Roman, von Kritiker*innen auch als „Gesang an den Faschismus“ bezeichnet, schafft ein faszinierendes, poetisches Phantasiegebilde, in dem sich zahlreiche Handlungsstränge ineinander verweben.
Mitwirkende
Paul Behren(Schauspieler/in)
Josef Ostendorf(Schauspieler/in)
Max Pross(Regie)
Mara-Madeleine Pieler(Bühnenbild)
Clarissa Freiberg(Kostümbild)
Raphaela Andrade(Komponist/in)
Jacopo Asam(Bühnentechnik)
Finnja Denkewitz(Dramaturgie)
Spielzeiten
Freitag, 22. November 2019
(Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 24. November 2019
Mittwoch, 27. November 2019
Sonntag, 08. Dezember 2019
Montag, 09. Dezember 2019
Montag, 16. Dezember 2019
Dienstag, 17. Dezember 2019

