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Die Physiker

Uraufführung/Premiere am 18. Januar 2020
Friedrich Dürrenmatt stellt in seiner Komödie die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Menschheit. Geschrieben im Kontext des Kalten Krieges, bleibt das Stück angesichts des rasanten Fortschritts und der drohenden Entwicklungen von brennender Aktualität.
© Rupert Larl

In einer privaten Nervenheilanstalt leben drei verrückt gewordene Physiker: einer hält sich für Newton, einer hält sich für Einstein und einer heißt schlicht Möbius. Als sie nacheinander ihre Krankenschwestern ermorden, stellt sich heraus, dass alle drei Simulanten sind, die sich durchschaut fühlten: Möbius spielt den Irren, weil seine Entdeckungen so ungeheuerlich sind, dass sie das Ende der Menschheit bedeuten könnten, sollten sie in die Hände der Mächtigen fallen.

Die beiden anderen sind Geheimagenten unterschiedlicher Lager, die auf Möbius angesetzt sind, um ihm seine revolutionären Formeln zu entlocken. Alle drei Physiker kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass sie lieber im Irrenhaus bleiben, als die Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln. Allerdings haben sie nicht mit dem Wahnsinn ihrer Ärztin und Leiterin der Anstalt, Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, gerechnet …

Möbius: Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.

Mitwirkende

Vinzenz Hegemann(Bühnenbild)
Nikolaus Woernle(Komponist/in)
Antje Weiser(Schauspieler/in)
Petra Alexandra Pippan(Schauspieler/in)
Ulrike Lasta(Schauspieler/in)
Raphael Kübler(Schauspieler/in)
Phillip Henry Brehl(Schauspieler/in)
Stefan Riedl(Schauspieler/in)
Johannes Gabl(Schauspieler/in)
Philipp Rudig(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 18. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)

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