In seinem Versroman „Eugen Onegin“ zeichnet der russische Nationaldichter Alexander Puschkin das Porträt eines jungen Adligen und trifft damit den Kern der zwischen Genusssucht und Müßiggang erstarrten Gesellschaftselite seiner Zeit. Peter Tschaikowski vertonte den Stoff 1879 mit innigem Mitgefühl für die Träume und Nöte seiner Figuren. Seinen „Eugen Onegin“ hatte der Komponist ursprünglich für eine kleine Bühne konzipiert. Die Kammerfassung für elf Instrumente von André Kassel nähert sich der von Tschaikowski intendierten Intimität wieder an.
Lyrische Szenen in drei Aufzügen in einer Kammerfassung von André Kassel
Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin Schilowski nach Alexander Puschkin
UA 1879
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Das Bild zeigt Peter I. Tschaikowski

