Als er von dem Gerücht erfährt, dass Lisas Großmutter, in ihrer Jugend als „Venus von Moskau“ gerühmt, eine Kartenkombination kenne, die den sicheren Sieg am Spieltisch bedeutet, dringt er in die Privatgemächer der alten Gräfin ein, um ihr das Geheimnis zu entreißen. Doch bei dem nächtlichen Erpressungsversuch stirbt diese.
Mit seiner „Pique Dame“ verwandelte Peter I. Tschaikowsky (1840–1893) die gleichnamige Novelle von Alexander Puschkin in ein opulentes Außenseiterdrama, das die erfolgreiche amerikanische Regisseurin Lydia Steier vor der eleganten Kulisse der amerikanischen 1950er Jahre entfaltet.
Oper in drei Akten
Text von Modest Iljitsch Tschaikowsky nach der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren

