Und zu allem Unglück platzt auch noch Mamma Agata, die schräge Helikoptermutter der zweiten Sopranistin, herein. Als schließlich die Hosenrolle und der Tenor beleidigt abreisen, ist die Not groß: Wer soll nun den Romulus singen? Kurzerhand und sehr hilfsbereit will die völlig unmusikalische Mamma Agata einspringen. Doch noch bevor es so weit kommt, geschweige denn zur Aufführung der Oper, ist alles vorbei und das Opernhaus soll geschlossen werden!
Gaetano Donizetti entwirft in seiner Opera buffa, in der die Mamma mit einem Bariton besetzt wird, eine musikalisch so vielfarbige wie virtuose Parodie der Sitten und Unsitten am Theater mit allen Klischees und exzentrischen Anwandlungen der Künstlerinnen und Künstler, komödiantisch, schrill und bunt in Szene gesetzt von Regisseur Daniel Kramer.
Libretto vom Komponisten. Deutscher Text von Stefan A. Troßbach. Mit der Ouvertüre aus „Alahor in Granata“ und zusätzlichen Arien aus „Le convenienze ed inconvenienze teatrali“, „Anna Bolena“, „Lucrezia Borgia“ und „Pia de‘ Tolomei“. In deutscher und italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Empfohlen ab 14 Jahren.
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann. Inszenierung: Daniel Kramer. Bühne: Justin Nardella. Kostüme: Shalva Nikvashvili. Licht: Friedrich Rom. Chorleitung: Patrick Francis Chestnut. Dramaturgie: Juliane Schunke.


