Was hier vor sich geht, erfährt Kelvin selbst, als plötzlich seine Exfrau Harey auftaucht, die sich nach ihrer Trennung das Leben nahm. Eine Vision? Nein, die »Gäste« sind wirklich da. Solaris nimmt Kontakt auf. Doch da macht der Wahnsinn schon seinen Rundgang. Kelvins Schuldgefühle mischen sich mit der Panik vor Solaris. Und am Ende steht die Frage: die Station aufgeben, dem Wahnsinn verfallen, oder angreifen, den Planeten vernichten? Stanisław Lem hat ein beklemmendes Szenario entwickelt, das sich mit der Selbsterkenntnis und Schuldbewältigung, der Banalität wissenschaftlicher Arbeit, Paranoia und dem völlig Unbekannten beschäftigt.
Der Roman »Solaris« von Stanisław Lem ist im Claassen Verlag erschienen.
Bühnenfassung von Tim Staffel

