Die unheilig Heilige, Begehrte und Verurteilte, die Liebende und Leidende macht sich glücksuchend auf, um inmitten von Dieben, Armen und Zuhältern zu sterben und wieder aufzuerstehen. Marías Sprache ist der Tango, jener «direkte Ausdruck dessen, was Dichter oft in Worte zu fassen versucht haben: Der Glaube, dass der Kampf ein Fest sein kann» (Jorge Luis Borges).
Piazzollas María ist keine Oper im herkömmlichen Sinne. Sie verschränkt Schauspiel, Gesang und Tanz raffiniert mit den verschiedenen Stilen des Tango und beschwört den Zauber herauf, der von dieser großen Musik der Melancholie unvermindert ausgeht.
Text von Horacio Ferrer
Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis
Inszenierung: Sergei Vanaev / Ulrich Mokrusch
Choreographie: Sergei Vanaev
Bühne & Kostüme: Darko Petrovic
Dramaturgie: Juliane Piontek
Regieassistenz & Abendspielleitung: Edison Vigil
Studienleitung: Hartmut Brüsch
Musikalische Einstudierung: Tonio Shiga / Jorrit van den Ham
Choreographische Assistenz: Wen-Hua Chang
Inspizienz: Diana Berrett
Das Bild zeigt Astor Piazzolla.

