Im Rahmen der Strauss-Tage sind acht seiner Opern- und Ballettwerke an 22 Tagen zu erleben:
Den Auftakt bildet Salome. Unter der musikalischen Leitung von Peter Schneider sind Lise Lindstrom in der Titelpartie, Alan Held als Jochanaan, KS Herwig Pecoraro als Herodes, Janina Baechle als Herodias und Carlos Osuna als Narraboth zu erleben. Ihre Rollendebüts am Haus geben Pavel Kolgatin als 3. Jude und Ryan Speedo Green als 1. Soldat.
Ab Donnerstag steht Ariadne auf Naxos wieder auf dem Programm. Die norwegische Sopranistin Lise Davidsen gibt als Primadonna/Ariadne ihr Debüt im Haus am Ring, ihre Rollendebüts an der Wiener Staatsoper geben Rachel Frenkel als Komponist, Erin Morley als Zerbinetta, Markus Eiche als Musiklehrer, Jinxu Xiahou als Scaramuccio, Ryan Speedo Green als Truffaldin, Ulrike Helzel als Dryade und Maria Nazarova (anstelle von Ileana Tonca) als Najade. KS Stephen Gould singt den Tenor/Bacchus, KSCH Peter Matić spielt den Haushofmeister. Es dirigiert: Peter Schneider.
Im Dezember folgen dann Vorstellungen von Daphne, Elektra, Der Rosenkavalier, Arabella und dem Ballettabend Verklungene Feste | Josephs Legende.
Abgerundet werden die Strauss-Tage durch drei Sonderveranstaltungen in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE: In einem Vortrag spricht Dramaturg Oliver Láng über Richard Strauss als Wiener Operndirektor; Erich Seitter geht der Frage nach: „Wie singt man Richard Strauss?“ und Peter Schneider ist zu Gast in der Dirigentenwerkstatt.
Ab Dezember ist in den Prunkräumlichkeiten der Wiener Staatsoper die Ausstellung Richard Strauss und die Wiener Staatsoper zu sehen, die sich u. a. von historischen Aspekten zu Richard Strauss’ Zeit als Operndirektor und Dirigent bis hin zu aktuellen Aufführungen und Besetzungen widmet.

