Eine der erfolgreichsten Tragikomödien Österreichs, in der hessischen Fassung David Gieselmanns: Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer fächert die kleinen großen Tragödien einsamer Männer auf. Derb und boshaft komisch lässt Regisseur Mathias Znidarec die beiden Figuren Fellner und Bösel nach ihrem Sehnsuchtsort suchen.
„Ich vertrete ja die Theorie, dass das Essen sehr stark mit der Landschaft in Verbindung steht.“ Kurt Fellner. Bösel und Fellner, zwei sehr unterschiedliche Zeitgenossen, durchqueren als Gastronomie-Inspektoren Südhessen. Immer unterwegs, immer allein zu zweit, können sie sich anfangs nicht leiden. Doch die Straße verbindet: Im Laufe ihrer Tour durch drittklassige Gasthöfe verwandelt sich ihre gegenseitige Abneigung in eine wirkliche Freundschaft, die noch wächst, als sich die Tragik des Lebens in das boshaft komische Stück schleicht. Die Freunde lassen einander nicht mehr los – zwei, die der Tristesse des Alltags und einem ungerechten Schicksal trotzen.