Die vermeintlich offensichtliche Verteilung der Sympathien zwischen dem hässlichen Franz und dem Idealisten Karl befragt der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in seiner Inszenierung und sieht in dem Konflikt auch unsere heutige Situation des Umbruchs gespiegelt. Er sympathisiert mit der Sehnsucht nach Neuem, dem Schrei nach Utopien des 23-jährigen Schiller, fragt sich aber auch, ob sich diese Einschätzungen und Ideale im Laufe des Lebens ändern – heute wie damals.
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren.
Inszenierung: Thorleifur Örn Arnarsson
Bühne: Wolfgang Menardi
Kostüme: Karen Briem
Musik: Gabriel Cazes
Choreografie: Laura Witzleben
Licht: Cornelius Hunziker
Dramaturgie: Katrin Michaels

