1993 inszenierte der deutsche Dramatiker und Regisseur Heiner Müller dieses Werk. In den visionär-weitläufigen Bühnenraumfantasien von Erich Wonder entfaltete Müller einen Liebes- und Todesreigen von antiker Klarheit. Als Koproduktion mit der Opéra de Lyon wird Heiner Müllers damaliger Regiemitarbeiter, der jetzige Linzer Schauspieldirektor Stephan Suschke, diese viel diskutierte und hochgelobte Festspielinszenierung wiedererstehen lassen.
Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan von Gottfried von Straßburg.
In deutscher Sprache mit Übertiteln.
Musikalische Leitung Markus Poschner.
Inszenierung Heiner Müller.
Szenische Leitung Stephan Suschke.
Bühne Erich Wonder.
Realisation Bühne Kaspar Glarner.
Kostüme Yōhji Yamamoto.
Licht Manfred Voss.
Einrichtung Licht Ulrich Niepel.
Dramaturgie Christoph Blitt.
Choreinstudierung Csaba Grünfelder.
Bild: Richard Wagner.

