Jazz, Erotik, Drogen, Endzeit – es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Gutbürgerliche Hinterzimmer werden zu illegalen Spielsalons, in denen Glückssucher, Prostituierte und Verzweifelte aufeinandertreffen. Und durch die Straßen der Nacht taumelt der Autor Hans, morphiumsüchtig und genial, während er seine große melancholische und ergreifende Liebesgeschichte von Wolf, dem selbstvergessenen Spieler, und von Petra, der selbstlos Liebenden, schreibt.
In Mecklenburg, im idyllischen Örtchen Carwitz, schrieb Hans Fallada mit „Wolf unter Wölfen“ die Chronik einer dramatischen Zeitenwende. Es sind vor allem die „kleinen Leute“, die Fallada interessieren, ihre Schicksale und ihre Kämpfe. In der Großstadtrevue „Falladas Traum“ verschmelzen Figuren seines Romans und Motive seines Lebens zu einem opulenten Theaterabend.
Theaterfassung von Gregor Edelmann, Mitarbeit Tatjana Rese. Inszenierung ... Tatjana Rese, Ausstattung ... Reiner Wiesemes, Musik und Video ... Thomas Wolter, Dramaturgie ... Gregor Edelmann, Choreographie ... Kirsten Hocke, Lars Scheibner.
Bild: Hans Fallada

