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Leonce und Lena

Uraufführung/Premiere am 18. März 2022
Es beginnt wie eine klassische Shakespeare-Komödie: Prinz Leonce aus dem Königreich Popo soll Prinzessin Lena aus dem benachbarten Königreich Pipi heiraten. Bevor es zu dieser arrangierten Ehe kommt, flüchten beide unabhängig voneinander nach Italien.
© Alexi Pelekanos

An dieser Stelle des Stückes wird aus Büchners Lustspiel ein absurdes Drama. Auf dem Weg in den Süden sind die jungen Menschen plötzlich auf sich allein gestellt und stürzen in seelische Abgründe und in eine veritable Sinnkrise. Wie die heutige Generation „Maybe“, zwischen Bindungsangst und der „Fear of missing out“, der Angst, etwas Besseres zu verpassen, stellen sie die großen Menschheitsfragen: Wie soll man leben? Und warum?

„Leonce und Lena“ beendete Büchner 1836 und schickte es als Beitrag eines Schreibwettbewerbs an den Cotta-Literaturverlag. Völlig frei und gegen alle Konventionen hat der deutsche Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär in seinem „Lustspiel“ die Grenzen der Genres gesprengt. Er greift die Tradition der romantischen Verwechslungskomödie auf, nimmt Anleihen an Shakespeares Klamauk, um schließlich eine neue, ganz eigene, hochpoetische Sprache zu entwickeln: aberwitzige Wortspiele, kristallklare Sätze voller Weisheit und Wissen um die Widersprüche unserer Existenz.

Mitwirkende

Vivienne Causemann(Schauspieler/in)
Luzian Hirzel(Schauspieler/in)
Maria Lisa Huber(Schauspieler/in)
David Kopp(Schauspieler/in)
Tobias Krüger(Schauspieler/in)
Nico Raschner(Schauspieler/in)
Sebastian Schulze(Schauspieler/in)
Philipp Eckle(Bühnenbild)
Matthias Grote(Komponist/in)
Ralph Blase(Dramaturgie)
Tobias Artner(Schauspieler/in)
Marthe Lola Deutschmann(Schauspieler/in)
Philip Leonhard Kelz(Schauspieler/in)
Michael Scherff(Schauspieler/in)
Christina Geiger(Kostümbild)

Spielzeiten

Freitag, 18. März 2022 (Premiere / Uraufführung)

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