Steckengeblieben in ihrem Leben und den immergleichen Abläufen ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zur nostalgischen Geste geworden und der Wunsch nach Veränderung zur Erinnerung. Sogar ihre Träume gleichen Wiederholungsschleifen. Diese vier Geschwister sind durch das Nichts gegangen, haben auf Godot gewartet und dennoch stellen sie die Frage nach der Zukunft noch einmal neu. Denn das Gesellschaftsporträt, das Tschechow in Drei Schwestern von einer einst privilegierten, untergehenden Adelsklasse gezeichnet hat, wird zur Beschreibung einer in ihren Mustern gefangenen Nischenwelt, die unfähig ist, sich selbst zu verändern, während die Welt um sie herum zum Sturm anhebt.
Drei Schwestern
in
Deutsches Theater Berlin (Gebäude)
Uraufführung/Premiere am 09. November 2018
In ihrer Neusichtung nach Anton Tschechow nimmt Karin Henkel das Leitmotiv des Vergessens und der leerdrehenden Erinnerung auf. Die Schwestern Olga, Mascha und Irina sowie ihr Bruder Andrej kämpfen gegen das Vergessen in einer Welt, in der niemand mehr zu ihren Festen kommt.
Mitwirkende
Karin Henkel(Regie)
Nina von Mechow(Kostümbild)
Arvild Baud(Sounddesign)
Voxi Bärenklau(Videodesign)
John von Düffel(Dramaturgie)
Felix Goeser(Schauspieler/in)
Michael Goldberg(Schauspieler/in)
Benjamin Lillie(Schauspieler/in)
Bernd Moss(Schauspieler/in)
Angela Winkler(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Freitag, 09. November 2018
(Premiere / Uraufführung)
Montag, 12. November 2018
Freitag, 16. November 2018
Samstag, 24. November 2018

