Die Höhepunkte der Jubiläumsfeierlichkeiten umfassen eine Plakatserie und eine Stadtwanderung von Kreuzberg bis in den Wedding, die Orte, Ereignisse und Akteure aus 40 Jahren Tanzfabrik in Berlin verknüpfen. Zudem präsentiert die Tanzfabrik Deutschlandpremieren und eine Gesprächsreihe, eine Buchpräsentation sowie zwei Labs mit Präsentationen der Arbeitsergebnisse und eine Videoinstallation.
Die Plakatserie zeigt Motive künstlerischer Produktionen, die von der Geschichte der Tanzfabrik Berlin erzählen und für die Vielfältigkeit der Stile von Künstlern stehen, die in der Tanzfabrik tätig sind und waren. Die Plakataktion lädt zusammen mit einer Publikation dazu ein, Aspekte der Geschichte der Tanzfabrik und damit verbundene Perspektiven für die Zukunft näher zu entdecken.
Eine Tour durch die Stadt gibt Einblicke in die kollektive Geschichte des Tanzes und der Tanzfabrik in den letzten vier Jahrzehnten. Die Tour zeichnet eine Skizze der Tanzfabrik, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen Akteuren und Orten, stadtpolitischen Veränderungen, historischen Einschnitten und Zufällen des Schicksals zusammensetzt.
In der Performance »Burn Time« entfaltet sich die Kraft brennender Fäden in einem Raum, der sich beständig verändert. Die Choreografie von André Uerba erkennt den Augenblick an und gibt sich dem Hier und Jetzt hin.
Die Choreografie von Lina Gómez beschäftigt sich mit der Materialität des Körpers und erschafft eine vibrierende Landschaft aus Erde, Zusammengehörigkeit und Beharrlichkeit. In der Videoinstallation von Andrea Keiz wird das Wissen der Tanzfabrik Berlin in den 80er Jahren thematisiert.
Die Gesprächsreihe zu 40 Jahren Tanzfabrik Berlin erkundet Tänzergenerationen und deren Erbe, während Gayle Tufts in einem Gespräch ihre besondere Verbindung von Sprache, Musik und Tanz reflektiert. Die Performance »Harleking« thematisiert Identitäten und Kommunikation in einem fließenden, metamorphosen System.
Die Produktion »Me again – But not alone« von Gisela Müller und den Gebrüdern Teichmann erschließt Räume, in denen Bewegung und Klang sich als Erweiterung erfahren. Das Projekt »Limitation Piece 2« von Suddenly widmet sich den Linien zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen.

