Die Bühne erscheint in blau-rotem Licht, Sitznischen, Tischbeleuchtung, klirrende Eiswürfel, eine Showband, ein Tusch, ein Lichtkegel, ein Mikrofon: Hallo Berlin! Hallo New York! Wie geht es euch heute Abend? Nichts ist lustig oder alles ist lustig. Wenn ihr wollt. Wollt Ihr? bigNOTWENDIGKEIT goes Stand-Up.
In einstudierten Nummern mit spontanen Elementen performt Esther Becker ihren Text als Stand-Up-Routine. Sebastian Janata, Laura Landergott und andere Mitglieder der Band Ja, Panik sowie Doreen Kutzke begleiten als Showband den Abend, unterstützen die Erzählung, intervenieren, schießen quer.
Das Gießener Performancekollektiv bigNOTWENDIGKEIT, das sich regelmäßig mit der Entwicklung von Monologen und Soloformaten beschäftigt, untersucht in „The Bitter End – Eine Stand-Up Tragedy“ diesmal die mutige wie persönliche Gratwanderung zwischen Humor und Tragik im Alleingang. Nichts ist lustig oder alles ist lustig. Es darf gelacht werden, es darf geweint werden. Oder beides. Das kann nicht gut gehen. Das kann nur gut werden.
bigNOTWENDIGKEIT wurde 2004 von Anna K. Becker und Katharina Bischoff im Rahmen ihres Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen gegründet. Seit 2007 ist Esther Becker festes Mitglied der Gruppe, die in verschiedenen Konstellationen und künstlerischen Kollaborationen arbeitet. Ihre Bühnenstücke, Performances und performativen Installationen sind regelmäßig in Deutschland und in der Schweiz zu sehen.

